Buchbesprechung Kellersanierung - Ratgeber für die Praxis

Das Buch "Kellersanierung - Ratgeber für die Praxis - Schäden erkennen, bewerten, sanieren" von Robert Graefe aus dem Rudolf Müller Verlag wird vorgestellt.





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Robert Graefe - Kellersanierung - Ratgeber für die Praxis

Robert Graefe - Kellersanierung - Ratgeber für die Praxis Mit dem Buch „Kellersanierung – Ratgeber für die Praxis – Schäden erkennen, bewerten, sanieren“, erschienen im Rudolf Müller Verlag in der 2. Auflage in 2017, hat Robert Graefe ein Standardwerk zum Thema Kellersanierung geschaffen, das tatsächlich alle Aspekte der Sanierung von Kellerräumen ausführlich behandelt. So werden auf den eng beschriebenen 215 Seiten mit 174 Abbildungen und 37 Tabellen systematisch von der Planung bis zur konkreten Ausführung verschiedenster „Problemfälle“ die Anforderungen und Techniken beschrieben, die für eine fachgerechte Umsetzung der Arbeiten notwendig sind. Dabei wird in vielen Fällen so detailliert auf die einzelnen Arbeitsbereiche und Arbeitsschritte eingegangen, dass hier fast ein DIY (do it yourself) Buch vorliegt.

In insgesamt 8 Kapiteln werden sowohl betroffenen Hauseigentümern, aber auch Fachkräften, die konkrete Arbeitsabläufe und Techniken kennen lernen wollen, sehr gut aufbereitete Informationen an die Hand gegeben, um dem Problemkreis „nasser Keller“ zu begegnen.

Zum Überblick über den Inhalt des Buches folgend die Überschriften der Kapitel im Buch:

  1. Notwendigkeit einer Kellersanierung – über Ursachen, Abdichtungsvarianten und Sanierungsprobleme in alten Kellern.
  2. Voruntersuchungen – verschiedene Schadensbilder werden illustriert dargestellt und besprochen und Methoden zur Messung von Feuchte- und Salzgehalten vorgestellt.
  3. Vertikale Abdichtung von außen – Richtwerte, Anforderungen, Untergrundvorbereitungen, Dichtungsstoffe und Ausführung der Arbeiten von der Außenseite des Gebäudes werden vorgestellt.
  4. Vertikale Abdichtung von innen – Abdichtungsverfahren von der Innenseite des Kellers werden besprochen und konkrete Aufbauten mit Sperrputz und Sanierputzen erklärt.
  5. Nachträgliche Horizontalsperre – in diesem sehr ausführlichen Kapitel werden die meisten derzeit angewandten Verfahren zum Einbringen nachträglicher Horizontalsperren ins Mauerwerk vorgestellt, Vor- und Nachteile besprochen, Verfahrensempfehlungen für typische Anwendungsfälle vorgeschlagen und ein Kostenvergleich der verschiedenen Verfahren vorgenommen.
  6. Nutzung von Kellerräumen als Wohnung – hier geht der Autor noch ergänzend auf die Besonderheiten der Nutzung von Kellerräumen als Wohnraum ein und klärt über die speziellen Anforderungen auf.
  7. Hochwasser- und Starkregenschutz für den Keller – Hier wird im Detail noch einmal auf Problembereiche an außenliegenden Kellertreppen, und Probleme durch Wasserrückstau am Gebäude eingegangen und Lösungen für die häufigsten Probleme geboten.
  8. Anhang – mit Normen, Rechtsvorschriften und Literatur zum Thema Kellersanierung.

Auch wenn das Buch mit 59€ sicher kein Schnäppchen ist, dass man sich nur aus Neugierde „mal eben“ zulegt, so ist das Geld doch sehr gut angelegt, wenn man sowohl als Hausherr, aber auch als interessierter Fachmann einen umfassenden Überblick über das Thema Kellersanierung im Bestand erhalten möchte. Insbesondere für alle Hauseigentümer, die eine Kellersanierung planen (müssen), ist das, in auch für Laien verständlicher Sprache geschriebene, Buch erst Wahl, da auch immer wieder im Verlauf die anfallenden Kosten beziffert werden, die zu erwarten sind. Absolute Kaufempfehlung!

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Inhaltsverzeichnis

 

Wer schreibt hier?

Björn Lenz - PortraitDipl. Inf. Wirt (fh) Björn Lenz ist seit der Ausbildung zum Elektroinstallateur und anschließendem Studium an der FH-Köln bereits seit über 25 Jahren in Planung und Ausführung in der Altbausanierung in vielen Gewerken tätig und schreibt schon seit 2006 regelmäßig online Ratgeber zu Themen rund um Haustechnik, Sanierung und Renovierung.

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Auch wenn die Inhalte dieser Webseite nach bestem Wissen und Gewissen aufgrund von eigenen Erfahrungen und Recherchen erstellt wurden, so können inhaltliche Fehler nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Beachten Sie bitte, dass keine Haftung für Schäden aller Art auf Basis dieser Inhalte übernommen werden kann. Hierfür sind allein die an der Umsetzung der Maßnahmen beteiligten Personen verantwortlich. Nutzen sie Baustoffe immer nur ihrer Bestimmung nach und seien sie vorsichtig bei der Nutzung von Maschinen und Werkzeugen um Gefahren für sich und andere beteiligte Personen zu minimieren!